Donnerstag, 31. Oktober 2019


NEUERSCHEINUNG

Die Geschichte einer überaus klugen
 und begabten jungen Frau, die einem
der raffiniertesten Verbrecher
der Weltgeschichte auf die
Schliche kommt ...




ZUM BUCH

Professor Hollando, Nobelpreis­träger im Fach Me­di­zin, hat als Hirn­for­scher einen
genetischen Schal­ter ent­deckt, der so­wohl für kör­per­liches wie seeli­sches Lei­den – Schmerzen, Angst, Depressi­onen – ver­ant­wort­lich ist. Eine Ent­de­ckung, die Medi­zin-
­ge­schichte schrei­ben könnte …
   Carolin ist von Cesare Hol­lan­do nicht nur als Wis­sen­schaft­ler fas­zi­niert und folgt ihm zur Preis­ver­lei­hung nach Stock­holm. Sie will unbe­dingt in den en­geren Ar­beits­kreis sei­ner Studenten auf­ge­nom­men wer­den.
   Da ihr Bruder Robert gerade zum Haupt­kom­missar be­för­dert wurde, bit­tet sie Hollan­do als ehe­mali­gen Profiler um Rat in einem mys­teri­ösen Fall von Frau­en, die alle auf rät­sel­hafte Weise ihr Ge­dächt­nis ver­lo­ren ha­ben. Sie kön­nen sich we­der an ihre Na­men erin­nern, noch was mit ih­nen pas­siert ist.
   Der Kör­per einer Frau ist voller blau­er Fle­cke. Eine an­dere macht dau­ernd obszöne Bemer­kun­gen. Ein drit­tes Op­fer war bei der Ver­neh­mung kahl­ ge­scho­ren.
   Be­sonders ver­stö­rend: Das rechte Auge eines vier­ten Op­fers wur­de über dem Altar der Kirche St. Ma­ria Mag­da­lena an einer An­gel­schnur ge­fun­den …
   Doch bei Roberts Nachforschun­gen gerät Ca­ro­lin selbst ins Vi­sier des Tä­ters. Der ent­puppt sich als Geg­ner mit un­er­war­te­ten Fä­hig­kei­ten. Das Böse scheint ein nie da gewe­senes Hoch­fest raffi­nier­ter Grau­sam­kei­ten zu ze­lebrie­ren …
   Schon bald geht es nicht mehr nur um Sieg und Nie­der­lage und Ca­ro­lins Über­le­ben, sondern um die Deu­tungs­ho­heit zwei­er geis­tiger Gi­gan­ten – Tä­ter und Op­fer – über den wah­ren Cha­rak­ter der mensch­li­chen Na­tur.


PRESSESTIMMEN
  •  "Allen voran konnte die von vorne bis hinten aufrechterhaltene Spannung überzeugen. Neben dem gekonnten Schreibstil waren wir von der an sich schon interessanten Thematik sehr angetan, die durch gut recherchierte, gesellschaftskritische, philosophische und wissenschaftliche Fakten ergänzt wird." ("Eine Studentin" - Thriller, F.Schäfer, Lektorin)
  • "Das Finale fand ich wirklich überraschend, denn der Leser wird mit der Frage nach Hause geschickt, wer hier denn eigentlich das Monster ist und man klappt das Buch irritiert und grübelnd zu." (Christina Benedikt im Blog "Die dunklen Fälle" über "Eine Studentin", Thriller) 
Paperback
ISBN: 978-1717843135
Amazon: portofreie Lieferung
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VLB, Stationärer Buchhandel:
Taschenbuch
ISBN: 978-3-746797-20-5
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Auch als Hardcover (ISBN: 9783746798493)
 14,8 cm x 21 cm, Großdruck lieferbar
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eBook im ePUB-Format - für Kobo, Tolino u. andere 




Historischer Thriller

DYSTOPIE, DIE UM EIN HAAR WAHR GEWORDEN WÄRE ...


https://www.amazon.de/Moskau-Washington-Thriller-Peter-Schmidt/dp/1517218683/277-5105830-5487409?ie=UTF8&ref_=tmm_pap_title_0 
Direkter Buchlink ...

WIE HAARSCHARF DIE WELT EIGENTLICH AM
ENDSIEG HITLERS VORBEIGEGANGEN IST …

Welchen Verlauf hätte die Weltgeschichte genommen, wenn die ersten beiden Atombomben nicht 1945 durch die USA auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden wären, sondern schon 1943 von Nazi-Deutschland auf Moskau und Washington?

– Kriegsentscheidende Wende durch deutschen Spion im amerikanischen „Manhattan Projekt“…
– Mit entwendeten Konstruktionsplänen erstmals erfolgreich gezielte Kettenreaktion in Versuchslabor bei Nordhausen reproduziert …
– Hitlers Bombe verändert ab Februar 1943 den Lauf der Weltgeschichte …

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, nach der Niederlage bei Stalingrad und der Vernichtung der 6. Armee, als für Adolf Hitler die militärische Wende absehbar ist, nehmen die bisher eher als Propaganda angedrohten kriegsentscheidenden „Wunderwaffen“ unerwartet reale Gestalt an: Bisher sind alle Versuche deutscher Physiker zum Bau einer Atombombe gescheitert, wie sie die Physiker Heisenberg, Hahn und von Weizsäcker für möglich halten.
   Doch als man beim Manhattan-Projekt in den USA entdeckt, wie sich eine gezielte Kettenreaktion erzeugen lässt und welcher Art die kritische Masse und erforderliche Menge an Explosivmaterial ist, verrät ein deutschstämmiger Spion in Los Alamos die fehlenden Daten an die Nazis und Adolf Hitler beauftragt ein geheimes Forscherteam in Nordhausen mit dem Bau der Bombe. Von diesem Zeitpunkt an ist der Diktator mehr denn je überzeugt, trotz Niederlagen an wichtigen Frontabschnitten und Bombenangriffen der Alliierten auf deutsche Städte den Krieg zu gewinnen und doch noch die Weltherrschaft zu erlangen ...

„Moskau – Washington“ erzählt die Geschichte des begabten jungen Physikers Klaus von Münsterberg, der in Hitlers geheimem Forschungslabor bei Nordhausen die Bombe für die Nazis entwickelt. Er handelt dabei in gutem Glauben, ein Gleichgewicht atomarer Abschreckung zwischen den Weltmächten zu erreichen. Adolf Hitler gelingt es jedoch mit dem Abwurf von zwei Atombomben auf Moskau und Washington sowohl Stalins wie auch Roosevelts Nachfolger zur Kapitulation zu zwingen. Nach triumphalen Siegesparaden in New York und Leningrad wird eine Epoche nationalsozialistischer Weltherrschaft eingeleitet …
… doch dann nimmt die Weltgeschichte durch ein unvorhergesehenes Ereignis an Hitlers 54. Geburtstag im April 1943 noch einmal einen überraschend anderen Verlauf …

DER AUTOR ÜBER SEIN NEUES BUCH:

"Wichtig war mir die reale politische Ausgangsituation des Thrillers, die erschreckende – und immer noch  gegenwärtige – Nähe und Gefahr eines Atomkriegs und seiner Folgen durch Überrüstung: Nicht satirisch-parodistisch (Timur Vermes: „Er ist wieder da“), oder als eher gespenstische Himmler-Nachfolge im Nazideutschland nach geglücktem Attentat auf Hitler (von Ditfurth: „Der 21. Juli“), oder als Vision fast 20 Jahre nach dem Krieg (Robert Harris: „Vaterland“): Sondern „Moskau – Washington“ zeichnet mit äußerster historischer und technischer Präzision nach, welches Szenario strategisch bei Berücksichtigung aller Fakten am naheliegendsten gewesen wäre. Wie hauchdünn die Welt eigentlich am Endsieg Hitlers vorbeigegangen ist …
   Wie sich gezeigt hat, war es angesichts der erfolgreichen Spionagetätigkeit der Sowjets beim amerikanischen Manhattan Projekt (Klaus Fuchs, Theodore Alvin Hall) nur einem Glückfall zu verdanken, dass Hitler nicht früher zum Zuge kam.“ 

Putin nachdenklich bei der Lektüre des Thrillers „Moskau – Washington“ …?



LESERMEINUNGEN


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 Auch als eBook erhältlich:
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XinXii


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NEUER BLOG: Einzeltitel Kriminalliteratur

Neuausgabe


AUSBRUCH EINER EPIDEMIE IN BERLIN ...
Offiziell heißt das Projekt „Virus 31“ – das einunddreißigste Virus, das Doktor Johnson im Auftrage des Gesundheitsministeriums von seinen beiden Forschungsteams untersuchen lässt, ob sich sein Erbmaterial zur Eindämmung von Grippeepidemien eignet. Wenig später gerät das Projekt aus den Fugen – eine Epidemie bricht aus und Berlin versinkt im Chaos, wird zur hermetisch abgeriegelten Sperrzone, zum Quarantänegebiet mit hohen Stahlzäunen – ein Konzentrationslager, in dem Chaos und das Recht des Stärkeren herrschen. Und draußen warten bereits die Fluchthelfer ...

https://www.amazon.de/dp/152094571X/?ie=UTF8&qid=1490803980&sr=8-2&keywords=Peter+Schmidt+Gen+Crash

Cover der Ullstein-Taschenbuch-Ausgabe
(Lizenz der Hardcoverausgabe, Pseudonym Peter Cahn)

PRESSESTIMMEN

“Genau recherchierte Fakten aus dem Mikrokosmos der Genetik verbinden sich mit der Phantasie des Autors zu einem Horrorszenario, das seine Spannung aus dem Realismus der gestellten Szenerie gewinnt.”
(Südwest Presse)

„Der Westfale Peter Schmidt ist als erster deutscher Autor erfolgreich ins angloamerikanische Thriller-Monopol eingebrochen.“
(Capital)

„Sage noch einer, die Deutschen könnten keine guten Krimis schreiben. Und wie sie können: Spannend, hochaktuell und eine gehörige Portion Ironie.“
(Gießener Anzeiger)

„Unter den deutschen Kriminalschriftstellern ist der Westfale Schmidt fraglos einer der wenigen, die wirklich erzählerisches Format besitzen.“
(Hamburger Abendblatt)




 

Der amerikanische Pharmakonzern Paddington, Seeks & Co. hat einen der bemerkenswertesten Durchbrüche der Medizingeschichte erziel: ENDORPHASE-X




Neue Paperback- & eBook-Ausgabe:

 

Seltsame und bedrohliche Ereignisse stören das Leben des entlassenen Polizeibeamten Harris, als er gerade mit seiner Nichte in ein schönes altes Haus am Stadtrand gezogen ist, um sich ganz seiner Lieblingsbeschäftigung, der englischen Landschaftsmalerei zu widmen. Harris ist entsetzt, weil er plötzlich auf dem Kirchendach eines seiner Gemälde sein eigenes Gesicht abgebildet findet … Schon bald muss er erkennen, dass er es mit einem rätselhaften, übermächtigen Widersacher zu tun hat, der offensichtlich alle nur denkbaren „teuflischen“ Register zieht, um mit ihm zu spielen. Und dieser Gegner bewegt sich mit einer Leichtigkeit durchs Haus, die sich niemand erklären kann!
Weitere Links zu Romanen:



http://zufallsgenerator-kriminalstorys.blogspot.de/
  



Krimikritiker Rudi Kost über den Autor Peter Schmidt
(Aus: „Der kleine Herzog“. Thriller, Rowohlt Verlag, Reinbek)

Ob denn die Deutschen, war seinerzeit eine beliebte Spekulation, überhaupt zum Kriminalroman taugten? Die Frage hat sich mittler­weile selbst beantwortet, und an ihrer Stelle ließe sich darüber räso­nieren, wie es denn die Deutschen mit dem Polit-Thriller hielten.
   Tatsächlich: Die Themen lagen auf der Straße, aufgehoben aber haben sie lange Zeit nur die Amerikaner und Engländer. Sie kannten sich bestens aus hinter den Kulissen deutscher Politik oder mit den deutsch-deutschen Grenzgängern, wussten um jeden Schlupfwinkel der Spionagehochburg Berlin.
    Das ist nicht bloß ein literarisches Phänomen, sondern mehr noch eine Frage des Bewusstseins, der politischen Weitsicht, hat auch zu tun mit dem Verdrängungsschlaf, den man hierzulande pflegt. Die anderen – ja; aber wir doch nicht! Unterdessen ist man eines besse­ren belehrt und traut denen da oben alle Gemeinheiten zu.
Schlechte Zeiten für Thriller-Autoren, sollte man meinen. Was ihrer Phantasie entspringt, wird von den Nachrichtensendungen desavouiert, die Obszönität der Fakten degradiert die Fiktion zur Kümmerlichkeit. Jeder Autor beeilt sich zu versichern, sein Lektor hätte ihm das Manuskript um die Ohren gehauen, hätte er ihm vor­her die Geschichte jenes Ministerpräsidenten Dr. U. B. angeboten, der … Aber das wissen wir ja alle.
    Wissen wir auch alles? Ein Satz, an dem ich beim Wiederlesen hängengeblieben bin: „ Womöglich gab es so etwas wie die ‚Wirk­lichkeit’ gar nicht, und alles, was wirklich genannt werden konnte, bestand aus nichts weiter als den Geschichten, die man darüber er­zählte.“ (Die Stunde des Geschichtenerzählers) Trotz der Bananen, die in dieser unserer Republik überreichlich gedeihen, trotz der Heerschar der Reporter, die sie pflücken, erfährt man über „ die“ Wirklichkeit vielleicht immer noch am meisten in den Büchern, die nicht darüber geschrieben werden. Zum Beispiel bei Peter Schmidt.
    Peter Schmidt hat nie der Wirklichkeit hinterhergehechelt. Er nimmt sie als Anlass, als Spielmaterial. Und er spielt damit, wie nur Kinder, Narren oder Dichter spielen können: konsequent bis ins Detail, unerbittlich bis zur Grausamkeit. Es ist tatsächlich ein Spiel: als ob, oder auch: was wäre, wenn.
   Lassen wir einmal gerafft die Plots einiger seiner Romane Revue passieren: Der Fraktionsvorsitzende der Bonner Regierungspartei soll durch ein Komplott des DDR-Geheimdienstes gestürzt werden (Mehnerts Fall, 1981); der westdeutsche Geheimdienst will einen seiner Mitarbeiter beseitigen, weil der zuviel weiß (Die Trophäe, 1982.); eine obskure Dienststelle überprüft, ob es sich bei Überläufern nicht um eingeschleuste Agenten handelt (Augenschein, 1983); eine Gruppe von westdeutschen Terroristen plant ihren großen Coup, ohne zu ahnen, dass sie von Agenten infiltriert ist (Die Regeln der Gewalt, 1984); der ins Gerede gekommene MAD begegnet der geplanten Übernahme durch den BND mit einer kühl inszenierten Intrige (Erfindergeist, 1985).
   Auch ohne das Gedächtnis allzu sehr strapazieren zu müssen, springt sofort ins Auge, dass Peter Schmidt prallvoll Realität präsen­tiert. Das waren Themen, die seinerzeit aktuell waren, von Guil­laume bis Kießling. Also doch Schlüsselromane? Es ist eher so, wie Kritiker das in solchen Fällen gern formulieren: Peter Schmidt schreibt hart an der Wirklichkeit entlang, sorgfältige Milieuschilde­rungen und penible Recherchen über technische Details einge­schlossen. „Dies ist schließlich“, hat Peter Schmidt einmal gesagt, „ wie wir alle wissen, in beträchtlichem Maße auch eine Welt des gesellschaftlichen oder politischen Verbrechens, und ich wüsste nicht, welche andere Literaturform das angemessen darstellen könnte. Natürlich muss man dabei erzählerisch überhöhen, kompri­mieren, um Bedrängnisse und Motive, Zwänge oder verpasste Mög­lichkeiten nachfühlbar zu machen. Das unterscheidet den Roman nach meinem Geschmack von platter Reportage.“
   Schlüsselromane sind es aber doch. Freilich liefern sie den Schlüssel zu etwas ganz anderem, als der Begriff gemeinhin meint. Noch einmal ein Zitat: „ Was sich dort [im Geheimdienstmilieu] abspielte, war ein Mikrokosmos menschlicher Schwächen und Leidenschaf­ten, der wie unter dem Vergrößerungsglas und Seziermesser ver­deutlichte und bloßlegte, was auch im täglichen Leben(nur besser verdeckt und weniger komprimiert) an der Tagesordnung war.“ (Die Stunde des Geschichtenerzählers)
   So wichtig die raffiniert eingefädelte, doppelbödige, absichtlich verwirrte Handlung auch ist (und in der Hinsicht ist beispielshalber Erfindergeist kaum zu überbieten): Hinter den Plots steckt mehr, anderes, als die dürre Nacherzählung vermuten läßt. Es geht Peter Schmidt immer um die Menschen, die agieren oder reagieren müs­sen. Es geht um die Macher, die gnadenlos ihre Komplotte einfädeln, es geht um die Opfer, die sich im Netz der Intrigen verhedder­n, und schaut man genau hin, ist jeder Macher und Opfer zugleich. Der kleine Macher das Opfer der großen Macher, die großen die Opfer ihrer selbst. Was da ausgeheckt und durchgezogen wird, ist allenfalls noch in der literarischen Schlusspointe zu durchschauen. Das Komplott gewinnt eine solche Eigendynamik, dass sich keiner mehr entziehen kann, auch die Initiatoren nicht, dass es im Grunde nicht mehr zu stoppen ist. Nur der Zwang, zum Schluss kommen zu müssen, setzt ein Ende. Eigentlich schreibt Peter Schmidt Endlos-Romane. Mit der letzten Buchseite sind sie noch lange nicht abge­schlossen, der Fluch der bösen Tat wirkt weiter, immer weiter. Schon, weil die Heiden Peter Schmidts, und das unterscheidet ihn grundlegend von den meisten Thriller-Autoren, am Ende nicht über das Böse triumphieren, dem sie in einem grandiosen Vernichtungs­feldzug den Garaus gemacht haben.
   Sie können das gar nicht, allein deshalb nicht, weil sie keine Hei­den sind. Dazu passt ein Aperçu aus dem vorliegenden Roman: „Die Helden sind ausgestorben, die Potenten nur noch Muskelmaschinen, Automaten ohne Gefühle. An ihre Steile treten jetzt die Versa­ger.“ Das ist eine präzise politische, gesellschaftliche Situationsbe­schreibung. Und wenn oben das schwergewichtige Nichts gähnt, haben die in den Ebenen darunter erst recht keine Chance mehr. Wenn der Drachen konturenlos geworden ist, kann er nicht mehr besiegt werden.
   „Der kleine Herzog“ ist, so gesehen, ein bitterböser Kommentar zum Zeitgeist, zum Triumph der Mittelmäßigkeit. Man kann ihn belächeln und verhöhnen und übersieht dabei seine Gefährlich­keit. Man kann eine Zeitlang Widerstand leisten und dann entwe­der scheitern oder kriechen.
   In zumindest einer Beziehung reiht sich „Der kleine Herzog“ nahtlos in die bisherigen Romane ein. Peter Schmidt hat bei jedem Buch nach einer neuen Tonlage, nach anderen Erzählmitteln ge­sucht. Peter Schmidts Bandbreite ist darum enorm. Sie reicht von den harten Polit-Thrillern, von denen hier die Rede war, bis zu Far­cen wie Eiszeit für Maulhelden (1983) oder Linders Liste (1988), bis zu Zukunftsromanen (keine Utopien!) wie Das Prinzip von Hell und Dunkel (1986) oder Die fünfte Macht (1989).
   Dabei sind Entwicklungen durchaus auszumachen. Wie sich Peter Schmidt von der Ausschließlichkeit der deutsch-deutschen Geheimdienstduelle mehr und mehr gelöst hat und zum binnendeutschen Kern vorgestoßen ist, hat sich der Erzählton gewandelt von der an­fangs kühlen, nahezu spröden Distanz zu einer Haltung, die ich phi­losophisch nennen möchte. Gelassenheit, die man oft dem Philo­sophen zuschreibt, ist damit nicht gemeint. Eher die Absage an das jederzeit Machbare, der Verlust des Glaubens an das Prinzip Hoff­nung. Ein Hauch von Nihilismus. Der Antrieb in den Romanen Peter Schmidts waren noch nie Ideologien, sondern Machtfragen; keiner hat sich darüber Illusionen gemacht. In der Stunde des Geschichtenerzählers heißt es einmal: „Man muss sich früh entscheiden, welchen Lügen man glauben will.“
   „Der kleine Herzog“ bündelt viele der Themen und Motive aus Peter Schmidts bisherigem Werk, und wer will, kann auch – mitun­ter nur versteckte, vielfach paraphrasierte – Anleihen bei Kollegen ausfindig machen. Einen Serienhelden hat sich Peter Schmidt, zu­gunsten der Vielfalt, versagt. Gleichwohl lassen sich Verbindungsli­nien ziehen, werden Themen wieder aufgegriffen (man vergleiche beispielsweise Die Trophäe mit der Stunde des Ge­schich­tenerzäh­lers), tauchen Figuren in Nebenrollen wieder auf. Im vorliegenden Buch ist es, als Testamentsvollstrecker des kleinen Herzogs, Känder aus Erfindergeist, keine Nebenfigur diesmal, sondern einer, der an den Fäden zieht, wie er es schon einmal getan hat. Sind wir da schon beim Endlos-Roman, bei der nächsten Fortsetzung aus dem großen Buch, das da Leben heißt? Es sei dem Leser empfohlen, bei Peter Schmidt nachzulesen, was sich seit Erfindergeist getan, vielleicht auch verändert hat. Politisch wie literarisch.

Copyright ©: Rudi Kost

Sachbücher

„Die Kraft der positiven Gefühle. Mit neuen Mentaltechniken innerlich frei werden“:
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„EQ-Training. Die Praxis der Emotionalen Intelligenz“:
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„Stehen Sie drüber! Sich sekundenschnell von negativen Gefühlen befreien“: 
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Mythos Emotionale Intelligenz („Einführung in die Psychologie der Emotionalen Intelligenz“):
http://intelligenz-emotional.blogspot.de/

Scanning. Neue Mentaltechniken gegen emotionalen Stress:
http://scanning-antistresstechnik.blogspot.de/  

Scanning. Neue Mentaltechniken gegen emotionalen Stress:
 
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  Komödien/Satiren

Kriminalromane/Thriller

Romane

  • Die Regeln der Gewalt (Kriminelle Sittengeschichte Deutschlands; Bd. 3). Neuausg. Edition Köln, Köln 2008, ISBN 978-3-936791-52-5 (Roman über den Terrorismus).
  • Montag oder Die Reise nach innen. Roman. Droemer, München 1998, ISBN 3-426-19459-7 (philosophischer Roman über Emotionale Intelligenz).

SF-Romane/Utopien

Sachbücher

  • EQ-Training. Die Praxis der emotionalen Intelligenz Langen-Müller, München 1999, ISBN 3-7844-2752-9.
  • Die Kraft der positiven Gefühle. Mit neuen Mentaltechniken innerlich frei werden. Dtv, München 2001, ISBN 3-423-36256-1.
  • Stehen Sie drüber. Sich sekundenschnell von negativenGefühlen befreien. MVG, Landsberg 2002, ISBN 3-478-73246-8.
  • Scanning. Neue Mentaltechniken gegen emotionalen Stress. Beluga New Media, Herten 2006, ISBN 3-938152-01-X.
  • Mythos Emotionale Intelligenz. Kollateral-Verlag, Sulzbach 2010, ISBN 978-3-942408-30-1. Erweiterte Neuausgabe 2015: Amazon (Paperback & eBook)

Auszeichnungen



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Privatdetektiv Winger auf den Spuren eines der größten Coups der Nachkriegsgeschichte ...

„Sie erklärten mir, ich solle einen Laden ausheben, der mit Thai-Mädchen handele, irgendein finsteres Etablissement am Rande der Stadt, wo die Fassaden immer grauer werden, die Toreinfahrten dunkler und die Straßenlaternen so aussehen, als seien sie auf halbe Kraft geschaltet. Sie sagten: 'Ihre schmierige kleine Detektei wirft doch kaum genug ab, um sich über Wasser zu halten, Winger. Also setzen Sie mal Ihre Fäuste für uns ein. Ihr Verstand ist dabei nicht gefragt, wir brauchen jemanden, der kräftig zupacken kann und keine Angst vor blauen Flecken hat.'” - Schnelles Geld für Privatdetektiv Winger?

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 und Internet noch erhältlich sind:
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45883 Gelsenkirchen
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